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F1 und andere Funktionstasten im XFCE Terminal benutzen

29. Juli 2014 · Keine Kommentare · Spielzeug

Viele interaktiven CLI-Anwendungen unter Linux, etwa wavemon oder bis vor einiger Zeit auch PowerTOP, benutzen die Funktionstasten zur Interaktion beziehungsweise Navigation zwischen verschiedenen Seiten.

Es hat mich jetzt schon eine ganze Weile gestört, dass bei mir unter Arch mit XFCE zwar der Großteil der Funktionstasten funktioniert hat, allerdings bei F1 statt der erwarteten Aktion immer die Hilfe aufpoppte. Und da es mich gerade eine knappe Dreiviertelstunde gekostet hat, herauszufinden, wie ich dies beheben kann, werde ich die Lösung hier verewigen. Und sei es nur als Referenz für mich, da ich das bei der nächsten frischen Installation sicher wieder nicht weiß.

Seit einiger Zeit benutzen einige XFCE Anwendungen eine Funktion von GTK+, um Shortcuts zu verwalten [1]. Um einen Shortcut zu ändern oder zu löschen muss man lediglich mit dem Cursor über den entsprechenden Eintrag im Menü des jeweiligen Programmes hovern und die gewünschte Tastenkombination beziehungsweise Backspace zum löschen der bisherigen betätigen.

Hierfür muss zunächst in den Einstellungen unter ErscheinungsbildEinstellungen die Option Menükürzel veränderbar machen aktiviert werden.

Bildschirmfoto - 29.07.2014 - 21:39:59

Anschließend kann im Terminal bei eingeblendeter Menüleiste auf Hilfe geklickt, über Inhalt gehoverd werden und mit Backspace der unliebsame Shortcut gelöscht werden.

Bildschirmfoto - 29.07.2014 - 21:48:16

Klingt einfach, ist es auch – allerdings habe ich ungefähr 20 Mal die Maus auf den Menüpunkt Hilfe gefahren, Backspace gedrückt und mich gewundert, warum F1 immer noch zur Hilfe führt.

Anschließend sollte jedenfalls auch in CLI-Programmen F1 die gewünschte Funktion ausführen, wie etwa in meinem konkreten Fall, die Übersichtsseite von wavemon anzeigen.

Bildschirmfoto - 29.07.2014 - 21:52:15

 

(Zugegeben, vermutlich hat mich die Lösung nur soviel Zeit gekostet, weil ich zunächst gar nicht wusste, ob die bash, XFCE oder der XFCE-Terminalemulator schuld am unerwünschten Verhalten waren. Und jetzt, mit der Lösung und den dazugehörigen Stichwörtern in der Hand, findet auch Google einiges zum Thema..)

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