… damals, als der Winter noch kalt und π genau drei war.

Ein weiteres wundertolles Blog. Aber zumindest wäre die Domain gesichert.

Raspberry Pi als kleiner Homeserver

09. August 2012 · Keine Kommentare · Spielzeug

Mein lang erwarteter Raspberry Pi läuft seit mittlerweile zwei Wochen als eine art kleiner Homeserver – leider ein wenig langsam, aber Performance-Wunder darf man von einem 35$ Gerät wohl auch nicht erwarten. Auf 800MHz übertaktet schlägt er sich mit seinen Server-Diensten allerdings recht tapfer. Zumindest nach anfänglichen Schwierigkeiten: lighttpd wollte auch mit allen dafür nötigen Einstellungen keine Style Sheets ausliefern und Transmission brachte das System regelmäßig zum Stillstand.

Apache und Deluge hat sich schlussendlich als eine deutlich bessere, da funktionierende, Kombination herausgestellt. Zusammen mit ownCloud und pyLoad ist der Kleine dann auch schon ordentlich belastet:

Deluge alleine verbraucht dauerhaft etwa 20% der CPU Zeit

Als größte Herausforderung hat sich dann das erreichbar machen des RPis im Internet (Schande über dich, Router) sowie das Aufschalten einer Subdomain herausgestellt. Schlussendlich hat das ganze aber doch funktioniert, eine Subdomain ist eben viel einprägsamer als eine IP: raspberrypi.mxmm.de

Mit der Zeit wird sicher noch die eine oder andere Aufgabe hinzukommen, vermutlich mindestens noch irgend eine Spielerei mit den GPIO Pins, und es wird sich zeigen, ob die angekündigte Hard Float Variante des OS ein nennenswertes Plus an Leistung bringt. Zumindest bei den Distributionen, die dies schon implementiert haben, liest man über den Unterschied zwischen Hard und Soft Float leider sehr unterschiedliche Resultate.

Fazit: Nettes Spielzeug für zwischendurch, die Wartezeit hat sich absolut gelohnt.

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