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Miranda zu Pidgin History Parser

21. Januar 2012 · 3 Kommentare · Spielzeug

Als ich mit meinem Notebook vor einiger Zeit auf Linux umgestiegen bin, musste ich mir gezwungenermaßen einen neuen Instant Messenger suchen, denn mein bisherigen IM, Miranda, ist unter Linux maximal mit Wine zum laufen zu bewegen. Meine Wahl fiel auf Pidgin, da es für alle gängigen Plattformen verfügbar ist, alle Funktionen und Protokolle besitzt die ich benötige und die Verläufe, anders als Miranda, als von Menschen lesbare Dateien ablegt.

Um eben jene Verläufe von Miranda nach Pidgin zu retten, habe ich mir ein kleines Programm geschrieben, dass die exportierten Verläufe parst und in entsprechenden HTML Dateien für Pidgin speichert.

Falls also jemand vor dem gleichen Problem steht und ebenfalls keine der im Internet auffindbaren Lösungen so wirklich klappen will, hier ist die Methode mit meinem Programm. Eins vorneweg: Meine Lösung ist lediglich unter Arch Linux und mit einem älteren Miranda Fusion nebst ebenso altem History++-Plugin mit ICQ und MSN getestet worden, sollte aber auch unter jedem anderen Linux und anderen Versionen funktionieren.

Download Link: miranda2pidgin v0.1

1)

Als Erstes muss man seine Daten aus den Klauen von Miranda befreien, ich habe mich für den Export per History++ Plugin entschieden. Aus diesem Plugin heraus kann man die Verläufe bequem (und für jeden Kontakt einzeln <.<) im XML Format exportieren. (Im Bild rot markiert.)

2)

Als Nächstes entpackt man in Linux den miranda2pidgin Ordner, beispielsweise ins Home-Verzeichnis. Die vorhin erstellten .xml Dateien kommen nun in den “input” Ordner, sicherheitshalber aber besser nur als Kopie.  Das Programm führt man danach am Besten über das beigelegte Shell-Skript aus:

cd ~/miranda2pidgin/

./run.sh

Um mit dem konvertieren der Verläufe zu beginnen muss man nun nur noch zwei mal mit “y” bestätigen.

[max@archnotebook ~/Desktop/miranda2pidgin v0.1]$ ./run.sh
##################################
Miranda2Pidgin History Parser v0.1
##################################

# Scan ./input/ directory for .xml files? Press [y] to continue.
y
118 files found.

# Parse 118 files to Pidgin-history-files? Press [y] to continue.
y
started parsing..
##################################
parsing Ein Kontakt65.xml
parsing Ein Kontakt20.xml
parsing Ein Kontakt64.xml
[...]
parsing Ein Kontakt27.xml
parsing Ein Kontakt68.xml
parsing Ein Kontakt63.xml
##################################

Files processed: 118
Messages processed: 892870

completed!
[max@archnotebook ~/Desktop/miranda2pidgin v0.1]$

Die Ausgabe des Programms sollte in Etwa so aussehen. Falls alles geklappt hat, befinden sich im “output” Ordner des miranda2pidgin Verzeichnisses nun entsprechend befüllte Ordnerstrukturen für jedes der benutzten Protokolle, die man nur noch in das Log Verzeichnis von Pidgin kopieren muss. Dieses befindet sich üblicherweiße unter ~/.purple/logs.

 

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